Geostatistik-Software SGS V2.5

Kurzbeschreibung:

Das Softwarepaket SGS beinhaltet Module zur geostatistischen Analyse, Modellierung und Visualisierung von Geo-Daten, welche in ein- oder zweidimensionaler Form vorliegen. Die Entwicklung erfolgte im Rahmen des Forschungsprojektes "Markscheiderisch-geologische Komplexauswertung" am Institut für Markscheidewesen und Geodäsie der TU Bergakademie Freiberg. Die Software steht unter der GNU General Public License.

Download:

UNIX-Version (Quellcode): sgs-2.5.tar.gz (gzip'tes tar-Archiv, 83134 Byte) vom 23. April 2005
Windows-Version (kompiliertes Programm): sgs-2.5.zip (zip-Datei, 134474 Byte) vom 25. April 2005

Programmeigenschaften:

Der Programmname SGS ist die Abkürzung für Sequentielle Gaußsche Simulation. In der ersten Programmversion aus dem Jahr 1992 war lediglich dieses geostatistische Simulationsverfahren implementiert. Im Zuge der Bearbeitung weiterer Forschungsaufgaben ist SGS umfangreicher und robuster geworden. In der vorliegenden Version besitzt das Programm folgende Eigenschaften: Geostatistik-Software SGS

Folgende geostatistische Schätzverfahren sind implementiert:

Für das preprocessing wurden weitere Funktionen programmiert: Nach erfolgreicher Berechnung stehen weitere Routinen zur Verfügung:

Installation:

UNIX-Version:

Zunächst ist der Quellcode zu entpacken und in das Verzeichnis ./sgs-2.5 zu wechseln:

cat sgs-2.5.tar.gz | gunzip | tar xvf -
cd sgs-2.5
Dann muß man sich darüber klar werden, zu welcher Systemklasse der eigene Rechner zählt: Zum Compilieren benötigt man das Kommando make, als Argument nimmt man je nach Rechnertyp bsd oder sysv.
make bsd (make sysv)
Nach dem Compilerlauf steht im Verzeichnis ./prog das Programm sgs welches man in ein Verzeichnis seiner Wahl kopiert, z. B.
cp ./prog/sgs /usr/local/bin
Jetzt benötigt man noch die Software gnuplot (http://www.gnuplot.info) zur 2D- und 3D-Visualisierung der Geo-Daten.

Windows-Version:

Programmstart:

Wenn man das Programm SGS startet und ein Untermenü aufruft, wird ein Projektname abgefragt. Dieser ist für die Speicherung der Geo-Daten und -Parameter erforderlich. Da SGS im Arbeitsverzeichnis temporäre Dateien anlegt, darf dieses nicht schreibgeschützt sein!

UNIX-Version: Im Verzeichnis ./prog sind Beispieldaten mit dem Projektnamen "demo" enthalten. Die Daten liegen im ASCII-Format vor und müssen vor der Bearbeitung in ein Binärformat konvertiert werden. Dies kann im Untermenü "9.) Dateimanagement" mit dem Menüpunkt "5.) ASCII-Dateien --> Binärdateien" erfolgen.

Windows-Version: Im der Archivdatei sgs-2.5.zip sind Beispieldaten mit dem Projektnamen "demo" enthalten.

Der Lieblingseditor:

UNIX-Version: Hin und wieder müssen im Programm Dateien editiert werden. Standardmäßig ist der Editor vi dafür vorgesehen, dieser läßt sich jedoch problemlos gegen andere UNIX-Editoren (emacs, xedit, xmedit, textedit, ...) austauschen. Hierzu ist die Angabe in der Datei ./prog/const.h entsprechend zu ändern und das Programm SGS neu zu compilieren.

Windows-Version: Unter Windows ist der Editor edit.com vorgegeben, eine Änderung ist ebenfalls möglich.

Dokumentation:

Tonn, F.: Anwendung der geostatistischen Simulation zur computergestützten Generierung praxisnaher Erkundungsdaten. Dissertation, TU Bergakademie Freiberg, Fakultät für Geowissenschaften, Geotechnik und Bergbau, April 1996.

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